Schlagwort-Archive: Semesterticket

Ticketstudenten abschaffen

Studenten, die 10 Jahre nach der Einschreibung keinen Abschluss erreicht haben, müssen, sofern vorhanden, die Differenz zwischen den Kosten eines Semestertickets und den Kosten eines gleichwertigen regulären ÖPNV Tickets bezahlen.
Auch Studenten mit kürzerer Studiendauer, die allerdings nie zu einer Prüfung angetreten sind bzw. keine bestanden haben, sollten diese Kosten ebenfalls zurückerstatten, sofern nicht nachgewiesen wird , dass weiterhin aktiv studiert wird.

Studi-Ticket

Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) setzt sich für die Einführungen von Studierenden-Semester-Fahrkarten (Studi-Ticket) ein. Folgende Bedingungen müssen, an den jeweiligen Hochschulstandort angepaßt, als Basis eines solchen Konzeptes dienen, um die Akzeptanz innerhalb der Studierendenschaft zu gewährleisten:

 

  1. Das Studi-Ticket muß für die Studierenden eine erhebliche Verbilligung des ÖPNV bedeuten. Der Preis eines Studi-Tickets (pro Semester & Großbereich) darf nicht höher liegen als der Preis einer bisherigen Studenten-Monatskarte.

 

  1. Das Studi-Ticket muß für den gesamten Großbereich ohne tageszeitliche Begrenzung gelten. Es muß weiterhin auch an den Wochenenden und in den vorlesungsfreien Zeiten gültig sein.

 

  1. Die Einführung des Studi-Tickets muß, unter Berücksichtigung der am Hochschulstandort herrschenden Bedingungen, einhergehen mit:

 

  • der Ausweitung der Verkehrsverbünde auf die Randgemeinden, weil viele Studierende gezwungen sind, sich außerhalb der Ballungszentren Wohnungen zu suchen

 

  • dem Ausbau von mit Studi-Tickets kostenlosen Park+Ride-Plätzen und Bike+Ride Plätzen in den Außenbezirken

 

  • der Verbesserung der Anbindung der Hochschulen an das Gesamtnetz

 

  • der Anpassung der Taktfrequenzen an die steigende Zahl der studentischen Nutzer

 

  • sollte zur Finanzierung des Studi-Tickets eine Parkraumbewirtschaftung unumgänglich sein, halten wir dies für akzeptabel.

Bahntarife für Studenten

Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen fordert die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Reichsbahn dazu auf, bereits zum Sommer dieses Jahres das Schienennetz der Deutschen Reichsbahn in den Bereich der von der Deutschen Bundesbahn gewährten Tarifvergünstigungen für Jugendliche und Studenten (Junior-Paß, Twen-Ticket, Tramper-Monats-Ticket, Inter-Rail-Ticket) einzubeziehen.

Darüber hinaus appelliert der LHG an die Deutsche Reichsbahn, die derzeit in der DDR geltende Bestimmung, daß Studenten unter Vorlage ihres gültigen Studentenausweises generell nur 50% des allgemeinen Tarifs bei Fahrten mit der Bahn zu entrichten haben, beizubehalten. Die Deutsche Reichsbahn wird aufgefordert, eine identische Tarifbestimmung für den Bereich des Schienennetzes der Deutschen Bundesbahn zu erlassen.