Flüchtlinge im Universitätsleben besser integrieren

Der Bundesverband liberaler Hochschulgruppen fordert die Europäische Union auf eine bessere Integration von Flüchtlingen im Universitätsleben zu sichern. Um dies zu sichern könnte ein 4-Punkte „SETL“-Programm in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten eingeführt werden.

S – Support. Flüchtlinge brauchen, besonders während dem Studium, ein Unterstützungsnetzwerk. Dieses kann zum Beispiel eine spezialisierte Beratung oder besondere Lehrstuhl-Öffnungszeiten sein. Darüber hinaus sollen Universitäten innovative e-learning platforms anbieten.

E – Employment. Als Hauptziel des Studiums, sollen Flüchtlinge die Chance haben den Arbeitsmarkt zu integrieren ohne durch ihre Situation benachteiligt zu sein. Ein Netzwerk von Flüchtlingen, die im Arbeitsmarkt tätig sind könnte gegründet werden oder Jobbörsen in Universitäten können sich auf die Flüchtlingssituation spezialisieren und den Arbeitgebern vermitteln, was die Einstellung eines Asylsuchenden für Vorteile hat.

T – Training. Auch Flüchtlinge ohne oder mit limitierten Qualifikationen können ein Land betreten. Um dem nachzugehen, sollen Nachhilfe-Kurse angeboten werden. Diese Kurse sollen in der Wartezeit und in der Studienzeit angeboten werden.

L – Learning. All die vorherigen Punkte dienen dazu den Übergang zu vereinfachen und eine Basis herzustellen. Auch das Studium muss angegangen und spezielle Studiengänge angeboten werden, sodass weitere Flüchtlinge sich trauen, den Hochschulweg zu benutzen.